Zehn junge Frauen nehmen am Obuntu-Projekt teil
Anfang des Jahres wurden die Mitglieder unseres Schwestervereins Obuntu-Tansania aktiv. Sie haben im Großraum Bukoba zehn junge Mütter ausfindig gemacht. Seit ihrer Schwangerschaft dürfen diese nicht mehr zur Schule gehen und können keinen offiziellen Schulabschluss erwerben. Somit fehlen ihnen berufliche Zukunftsperspektiven – genau hier setzt unser Projekt an!
Kennenlernen und Orientierung
Mit unseren ersten Spendengeldern hat das Obuntu-Team in Tansania zunächst einen dreitägigen Workshop organisiert. Hier konnten die jungen Frauen einander und das Projekt besser kennenlernen und sich vernetzen. Wir haben zugehört, welche Bedürfnisse und Anliegen die jungen Frauen mitbringen. Gemeinsame Empowerment-Übungen haben Schwung in die Gruppe gebracht und die jungen Mütter gestärkt.
Über berufliche Bildung Zukunft gestalten
Natürlich ging es bei dem Workshop auch um die Ausbildung, die Obuntu ermöglicht. Die Frauen haben ihre individuellen Stärken und Interessen ergründet und verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt. Um die jungen Frauen so gut wie möglich zu informieren, haben wir Lehrkräfte von verschiedenen Ausbildungs-einrichtungen eingeladen. Diese haben über die angebotenen Kurse berichtet und erzählt, wie das Leben als selbstständige Köchin, Schneiderin, Friseurin oder als Büroangestellte aussieht. Am Ende der drei Tage konnten sich die jungen Mütter entscheiden, in welchem Bereich sie ausgebildet werden möchten.
Natürlich ging es bei dem Workshop auch um die Ausbildung, die Obuntu ermöglicht. Die Frauen haben ihre individuellen Stärken und Interessen ergründet und verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt. Um die jungen Frauen so gut wie möglich zu informieren, haben wir Lehrkräfte von verschiedenen Ausbildungs-einrichtungen eingeladen. Diese haben über die angebotenen Kurse berichtet und erzählt, wie das Leben als selbstständige Köchin, Schneiderin, Friseurin oder als Büroangestellte aussieht. Am Ende der drei Tage konnten sich die jungen Mütter entscheiden, in welchem Bereich sie ausgebildet werden möchten.
Die Ausbildungen sind in vollem Gange
Vor allem der Beruf der Schneiderin ist bei den jungen Frauen beliebt. Fünf von ihnen entschieden sich für diese Ausbildung. Sie erlernen den Beruf jetzt entweder an einer offiziellen Berufsschule oder gehen privat bei erfahrenen Schneiderinnen in die Lehre. Der Vorteil dabei ist, dass die Kinderbetreuung flexibler gestaltet werden kann. Nashwath kann so zum Beispiel ihren zweijährigen Sohn Akram zu den Kursen mitbringen.
Vier der jungen Mütter wollen das Arbeiten am Computer und im Büro besser kennenlernen. Die Ausbildung zur Schreibkraft ist dabei etwas kürzer. Eunice und Loyce sind so ehrgeizig und wollen später als Fachkraft für Büromanagement arbeiten. Die Ausbildung ist zwar etwas länger, aber mit der finanziellen Unterstützung von Obuntu ist auch das möglich.
Vor allem der Beruf der Schneiderin ist bei den jungen Frauen beliebt. Fünf von ihnen entschieden sich für diese Ausbildung. Sie erlernen den Beruf jetzt entweder an einer offiziellen Berufsschule oder gehen privat bei erfahrenen Schneiderinnen in die Lehre. Der Vorteil dabei ist, dass die Kinderbetreuung flexibler gestaltet werden kann. Nashwath kann so zum Beispiel ihren zweijährigen Sohn Akram zu den Kursen mitbringen.
Vier der jungen Mütter wollen das Arbeiten am Computer und im Büro besser kennenlernen. Die Ausbildung zur Schreibkraft ist dabei etwas kürzer. Eunice und Loyce sind so ehrgeizig und wollen später als Fachkraft für Büromanagement arbeiten. Die Ausbildung ist zwar etwas länger, aber mit der finanziellen Unterstützung von Obuntu ist auch das möglich.

Liebe Freundinnen und Freunde von Obuntu, in Bukoba ist in den letzten Monaten etwas Neues entstanden: ein kleines Büro für Obuntu. Für Christina Kemiti Kabigiza, Lydia Mulokozi und das Team von Obuntu Tansania ist dies nun der Ort, an dem sie die Projektarbeit planen, Gespräche führen und junge Frauen auf ihrem Weg begleiten.

2024 war ein intensives und lebendiges Projektjahr. Obuntu Tansania führte in der Region Bukoba zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung junger Mütter durch. Das Obuntu-Team begleitete die Projekt-Teilnehmerinnen von der Auswahl über die Ausbildung bis hin zum Start in die Selbstständigkeit. Hier finden Sie unseren Jahresbericht 2024.


